Zucchini

Zucchini – Cucurbita pepo subsp. pepo convar. giromontiina

Unsere Zucchinipflanze entwickelt sich bisher ganz ordentlich. Die Zucchini gehört zur Familie der Kürbisgewächse und man kann sie roh essen. In der Regel wird sie gekocht oder gebraten, sogar die Blüten sind essbar.

Auch für den Thermomix gibt es seitenweise Rezepte:
http://rezeptwelt.de/search/tmrc_solr_recipe/zucchini?filters=type:recipes

Von der gewöhnlichen Zucchinicremesuppe bis zum exotischen Schoko-Zucchini-Blechkuchen ist alles dabei und das ist auch nötig, denn von einer Pflanze erntet man eine ganze Menge Früchte.

Zucchini sind kalorienarm und vitaminreich, also auch für die „schlanke Küche“ sehr gut geeignet. Ich kenne bisher nur die handelsüblichen Größen zwischen 20-30 cm Länge und mit einem Gewicht von bis zu 300gr. In dem Stadium sind die Früchte noch unreif und halten sich bis zu 12 Tagen.

Wichtig: Die Zucchini nicht unter 10 Grad lagern, sonst werden sie weich und bitter.

Lässt man die Frucht ausreifen, kann sie bis zu 5kg schwer werden. Beim Anbau ist auf regelmäßiges Wässern zu achten, ansonsten besteht die Gefahr, dass die Frucht bitter wird. Kompost ist als Dünger ideal, auch Pflanzenjauche oder Hornspäne sind geeignet.

Die erste Ernte kann ungefähr 6 Wochen nach der Pflanzung erfolgen. Wenn man die Früchte frühzeitig und häufig erntet, erhöht sich der Ertrag der Pflanze. Wenn auch im Folgejahr Zucchini angepflanzt werden sollen, dann bitte einen anderen Platz wählen. Die Pflanze ist selbstunverträglich.

Ideale Pflanznachbarn sind Kopfsalat, Möhren, Petersilie oder Kapuzinerkresse. Die Kresse hält z. B. Blattläuse ab.

Wundklee – Anthyllis vulneraria

Auch bekannt unter dem Namen Schreiklee. Früher legte man kleinen Kinder Schreiklee ins Bett, um sie vor dem Verhexen „Verschreien“ zu schützen. „Verhextes Vieh“ wurde mit einem Gebräu aus Schreiklee „behandelt“.

Auf der Seite http://www.zauber-pflanzen.de/Zauberli.htm gibt es weiterführende Informationen zum Thema Pflanzen und Aberglaube.

Anzutreffen ist die Pflanze am Wegesrand, auf trockenen Wiesen und Böschungen. Der Wundklee wächst am besten auf kalkreichen und trockenen Böden. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis September. Wundklee ist ein Bodenverbesserer und wird auch als Futterpflanze genutzt.

Weitere Namen für den Wundklee:

Apothekerklee, Kretzenkraut, Sommerklee, Watteblume, Gelber Klee, Katzenklee, Hasenklee, Tannenklee

Spitzwegerich im Garten

Spitzwegerich im Garten

Linderung bei Husten, Asthma und Atemwegserkrankungen mit Wirkstoffen aus dem Spitzwegerich.

Zu finden ist der Spitzwegerich, wissenschaftlicher Name Plantago lanceolata , von Mai bis August auf Wiesen und am Wegesrand. Er gehört zur Familie der Plantaginaceae. 

Spitzwegerich besitzt einen hohen Zink- und Kaliumanteil und ist reich an Mineralstoffen. Der Saft aus der Pflanze fördert die Verdauung und kurbelt den Stoffwechsel an. Kleiner Hautwunden können ebenfalls mit dem frischen, antibakteriell wirkenden Saft aus den Blättern, behandelt werden.

Hustensaft aus Spitzwegerich
Blätter und Blüten abwaschen.
50 g Spitzwegerich mit einem Liter kochendem Wasser übergießen.
Circa 20 min ziehen lassen.

Anschließend die Flüssigkeit durch ein sauberes Tuch gießen und in einen Kochtopf geben. Die Flüssigkeit bis auf die Hälfte einkochen und zum Schluss 300 g Honig dazugeben und auflösen lassen. Den Saft in Gläser abfüllen und 3 – 4 Teelöffel über den Tag verteilt davon einnehmen.  

Spitzwegerich in der Küche

Er kann zu Salaten, Suppen oder Bonbons verarbeitet werden.

Wer einen Thermomix besitzt, der kann sich den Hustensaft schnell und einfach zubereiten. Das Rezept dazu: http://rezeptwelt.de/rezepte/winterers-hustensaft/161955

Schöllkraut

Schöllkraut – Goldkraut – Schälkraut – Warzenkraut

Das Schöllkraut blüht von Mai bis Oktober und gehört zur Gattung der Mohngewächse. Der gelbliche Saft in Blatt und Stängel ist giftig und hat einen bitteren und unangenehmen Geschmack.

Der milchige Saft der Schöllkrautblätter- und Stängel ist stark hautreizend wird auch heute noch zum Beseitigen von Warzen benutzt. Dazu muss der Saft über mehrere Tage hinweg auf die Warze aufgetragen werden.

Die giftigen Alkaloide im Milchsaft ätzen die Warze weg und sie verschwindet nach einigen Tagen der Behandlung. Aus diesem Grund ist die Anwendung nicht für Unerfahrene geeignet!

Aus eigener Anwendung kann ich die Wirkung bestätigen. Kurioserweise wirkt es nur bei „normalen“ Warzen und Dornwarzen. Alterswarzen lassen sich damit nicht beseitigen.

Hinweis: Dies ist kein Aufruf zur Selbstbehandlung und ersetzt nicht den Besuch beim Hautarzt.

Informationen zum Schöllkraut der Klostergärtnerei Maria Lach
http://www.maria-laach.de/downloads/kraeuterblaetter/schoellkraut.pdf

Raupe des kleinen Frostspanners

Latenischer Name: Operophtera brumata

Heute kroch mir eine Raupe über den Weg. Bei dem hübschen Exemplar handelt es sich um die Raupe des kleinen Frostspanners. Die Raupen sind sehr gefräßig und können beträchtlichen Schaden an Laubgehölzen verursachen.

Unsere Hainbuchenhecke im Garten scheint eine magische Anziehungskraft auf diese Raupen zu haben. Wie man an den Blättern erkennen kann, haben sich hier schon einige Raupen satt gefressen. Bei der Wahl der Nahrung sind diese Schädlinge nicht allzu wählerisch. Sie mögen auch die Blätter von Birken, Eschen, Eichen, Buchen oder Linden. Auch Obstbäume werden nicht verschont, ebenso Ziergehölze wie Hainbuchen, Rosen oder Rhododendren.

Obstbauern und Kleingärtner fürchten das massive Auftreten der Raupen, wodurch ihnen erhebliche Einbußen bei der Ernte entstehen können. Die gefräßigen Raupen laben sich nicht nur an den Blättern, sondern auch an Knospen und Früchten von Obstbäumen.

Durch das Anbringen von grünen Leimringen an den Obstbäumen kann das Weibchen an der Eiablage in den Kronen der Bäume gehindert werden.

Der richtige Zeitpunkt dafür ist ab Ende September. Grüne Leimringe sind den gelben vorzuziehen. Der Grund: die Farbe gelb wirkt anziehend auf Insekten und davon gibt es auch viele nützliche!

Im Frühjahr kann die Bekämpfung mit Pflanzenschutzmitteln auf biologischer Basis erfolgen. Hühner mögen die Raupen und sind ideale Schädlingsbekämpfer.