Die ersten Proteste gegen den Rußfilter Zwang für Kamine


Das Thema Feinstaubbelastung durch Kamine und die neue Verordnung des Bundes zur Verschärfung der Grenzwerte ruft gleich Proteste hervor.

Laut der Onlineausgabe der Welt hat der niedersächsische Umweltminister Sander die neuen Grenzwerte für private Kamine als “unsozial” und unpraktikabel bezeichnet.

Das Umweltministerium hält dagegen – rund 97 % des Staubs aus Kaminen und Öfen bestehe aus gesundheitsgefährdendem Feinstaub.

Die Übergangsfristen sind recht grosszügig ausgelegt. Eine neue Heizanlage darf demnach ab 2015 nicht mehr als 20 Milligramm Staub pro Kubikmeter Luft abgeben.

Neue Kaminöfen, welche diese Grenzwerte einhalten, kosten zwischen 500 und 700 Euro. Ob das Nachrüsten alter Kaminöfen lohnenswert ist, muss dann durchgerechnet werden.

Holzpelletöfen, Backöfen, private Kochherde, offene Kamine, eingemauerte Kachelöfen und historische Öfen aus der Zeit vor 1950 sollen von dieser Regelung nicht betroffen sein.

3 Responses to “Die ersten Proteste gegen den Rußfilter Zwang für Kamine”

  1. Die ganze Sache riecht verdammt nach erfolgreicher Lobbyarbeit der Gas-, Öl- und Stromlieferanten. Denn gerade Pelletöfen haben in den letzten Jahren einen kleinen Boom erlebt. Es gibt aber bereits schon Modelle die die erforderlichen Grenzwerte nicht überschreiten.

  2. Ich betreibe seit vier Jahren mit Stolz und Freude einen kleinen Morsö 1440 Gussofen. Mich haben die Meldungen über die neuen Feinstaubrichtlinien geschockt, zuerst gebe ich einen Haufen Geld für den Ofen aus und hoffe damit einen Vorteil für das Klima und meinen Geldbeutel zu schaffen, dann kommt Vater Staat mit neuen Gesetzen und alle Hoffnungen gehen den Bach hinunter.
    Es grenzt für mich an Menschenverachtung uns zuerst zu suggerieren, die Holzfeuerung bringe Vorteile und dann mit dem Damoklesschwert der Feinstaubbelastung zu winken um neue Abgabenquellen zu erschließen. Die Belastung durch die Feinstäube ist nichtaußer Acht zu lassen, aber sollten wir nich zuerst mal bei den großen Stinkern abfangen, ich denke da an Kohlekraftwerke, die längst abgeschrieben, Betriebsgenehmigungen bis ans Ende aller Tage haben.
    Ich hoffe unseren Politikern kommt ein neuer Hirnfurtz bevor diese Richtlinien fertig sind und ihre Vollendung wir vorerst auf Eis gelegt.

  3. Haben die Politiker nichts besseres zu tun ?
    Die Lobbyisten haben doch schon genug Spenden an die Parteien gezahlt.
    Ist den Politikern überhaupt bekannt welche vorteile Holzfeuerungen
    bringen? Warum dürfen überhaupt Pelletöfen verkauft werden ?
    Unsere Politiker wurden doch alle vereidigt.
    Werden die Politiker auch bestraft,wenn sich diese nicht an die Richtlinien der Vereidigung halten?
    Haben die Politiker vergessen das wir Kraftwerke haben die unsere
    Luft verpessten.Nein diese hätten schon längst still gelegt werden
    müssen.Aber, Politiker die bei den Kraftwerken in den Aufsichtsräten
    sitzen, und keinen blassen Schimmer über Umweltverschmutzer haben,
    Diese sollten sich die Stinker mal von außen angucken.
    Dann werden sie die annahme von Sitzungsgeldern verweigern müssen.
    Hier ist hoher Feinstaub- Außstoß.