Brennholz und Holzfeuer
Holzfeuer brauchen immer zweimal Luft, etwa 80 % Primärluft für Zersetzung (Pyrolyse), Holzgasbildung und Holzkohleabbrand und ca. 20 Prozent heiße Sekundärluft für vollständigen Ausbrand der Holzgase
Während der Entgasungsphase werden 70% des Heizwertes von Holz freigesetzt. Das bei der Entgasung gebildete Gas enthält als brennbare Bestandteile vor allem Kohlenmonoxid, Wasserstoff und organische Verbindungen. Das Gas ist sehr reaktiv und reagiert unter Flammenbildung in Gegenwart von Luft zu CO 2 und H2O durch Freisetzung von Wärme.
Werden die Verbrennungsvorgänge an dieser Stelle z.B. durch Wärmeentzug gestört, dann entsteht ein schadstoffreiches und geruchsintensives Gas, das mit schwer flüchtigen organischen Verbindungen, Ruß und Teer beladen ist.
Bei den Reaktionen in der Flamme mit der Verbrennung der Brenngase ist es notwendig ausreichend Luftsauerstoff zuzuführen und mit dem Brenngas gut zu vermischen, sowie ausreichend lang reagieren zu lassen. Verbrennungsvorgangs entstehen Holzgase und Holzkohle.
Die Holzgase stellen in etwa Zweidrittel des Energieanteils, die Holzkohleumsetzung hingegen stellt nur etwa Eindrittel Energieanteil. Das Endprodukt der Pyrolyse (Entgasung) von Holz ist die Holzkohle. Dieser kohlenstoffreiche Rückstand (ca. 90% C) verbrennt bei Temperaturen von über 600°C mit einer kleinen Flamme.
Die Oxidation von Holzkohle setzt nochmals ca. 30% des Heizwertes von Holz frei. Am Ende der Verbrennung verbleibt die Asche mit einem Massenanteil von ca. 0,5-1%. Holzkohle verbrennt weniger heftig. Luftsauerstoff muß die Oberfläche der Holzkohle erreichen. Es entsteht zuerst CO, welches dann weiter mit Luftsauerstoff zu CO2 reagiert.
[aartikel]3800156105:right[/aartikel]