Notwendige Ausrüstung beim “Brennholzmachen”
“Brennholz machen” kann jeder. Jedoch muss dabei auch auf einiges geachtet werden.
Worauf kommt es beim Brennholz an und was gilt es zu beachten?
Zuerst stellt sich die Frage nach der richtigen Ausrüstung. Nicht nur eine in allen Funktionen (Kettenbremse, scharfe Kette, keine losen Teile etc.) einwandfrei funktionierende Motorsäge sollte Teil der Ausrüstung sein, sondern auch eine scharfe Handaxt zum Entasten von kleinen Ästen und natürlich die richtige Arbeitskleidung.
Professionelle Holzfällerkleidung besteht nicht aus einem Holzfällerhemd und der Bluejeans, sondern vielmehr aus einem Spezialstoff gefertigten Kleidungsstücken durch die eine Motorsäge nicht so leicht durchdringen kann.
Beim Brennholz machen lauern einige Gefahren und es gibt eine Vielzahl von Punkten die bei der Sicherheit beachtet werden müssen.
Die Zähne der Säge verfangen sich im Stoff und die Säge stoppt augenblicklich. Diese Art Kleidung kann im Ernstfall Ihr Leben retten!
Ein komplettes Set Schutzkleidung bestehend aus Hose, Jacke, Handschuhe, Stiefel und Helm mit Visier bekommt man in der Regel bereits für ab 500.- Euro, nach oben sind hierbei keine Grenzen gesetzt.
So manch einer scheut sicherlich die hohen Anschaffungskosten, sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass eine Motorsäge schreckliche Schnittverletzungen zufügen kann!
Auch wenn man sicherlich Kosten sparen kann, wenn man Brennholz selber macht, sollte man insbesondere bei den Werkzeugen und der Schutzbekleidung nicht auf den einzelnen Cent schauen und hier lieber den etwas höheren Preis in Kauf nehmen.
Die Bekleidung kann tatsächlich sogar Leben retten. In manchen Regionen kann man sich Sicherheitskleidung für das Brennholz machen auch ausleihen. Oder man macht es so wie wir, man teilt sich die Ausgabe mit mehreren Nachbarn mit ähnlicher Statur.
Es sollte aber noch bemerkt werden, das es in manchen Regionen erforderlich ist für Brennholz aus dem Wald zu zahlen.