Die Beschickung und Pelletfeuerung
Die Verwendung von Holzpellets ist für viele Verbraucher zunächst einmal ziemliches Neuland. Händler und Hersteller halten allerdings für diese wichtige Informationen und Ratschläge bereit.
So gibt es für die Beschickung von Pelletheizungen unterschiedliche technische Verfahren. Bei der Unterschubfeuerung drückt eine Förderschnecke von unten die Pellets in einen Brennteller. Diese verbrennen dort und die verbleibende Asche fällt über den Tellerrand nach unten in einen vorgesehenen Aschebehälter.
Das Prinzip der Querschubfeuerung ist dem der Unterschubfeuerung sehr ähnlich. Dabei werden die Pellets lediglich von der Seite durch die Förderschnecke auf den Brennteller geschoben. Über mehrere, langsam drehende Stahlscheiben mit einem kleinen Zwischenraum verfügt das so genannte Walzenrostsystem.
Im folgenden fallen die Pellets auf die Stahlscheiben. Damit die Asche problemlos nach unten durchfallen und die notwendige Verbrennungsluft ungehindert von oben zugeführt werden kann, dürfen die Zwischenräume der Scheiben nicht verstopfen.
Ein Abstreifkamm sorgt dafür, dass dies nicht passiert. Ein Brennertopf kommt bei der Pelletfeuerung zum Einsatz. Über eine Rinne rutscht das Heizmaterial in den Brennertopf und wird dort schließlich automatisch gezündet.
Die fixe Definition eines Verbrennungsbereiches ermöglicht die Verwendung eines Brennertopfes. Die zur Verbrennung benötigte Primär- und Sekundärluft bringt der Partitionsbrenner gezielt und angepasst an die erforderliche Leistung ein. Ein einzelner Pelletbrenner kann durch dieses Verfahren für einen guten Leistungsbereich, zum Beispiel von vier bis 27 kW, eingesetzt werden.
In diesem Fall wird nicht einmal ein Pufferspeicher benötig. Im Jahr 2005 wurde dieses Heizsystem mit dem Blauen Engel, einer Umweltauszeichnung, ausgezeichnet. Über eine Lambda-Sonde werden Effizienz und Schadstoffgehalt der Abluft bei der Verbrennung in modernen Pelletbrennern optimal geregelt.
Lesen Sie auch:
Der Einsatz einer Pelletsheizung
Eigenschaften und Normen von Holzpellets
Ökologische Vorteile von Holzpellets
Ökonomische Vorteile von Pellets