Eigenschaften und Normen von Holzpellets
Auf Grund der steigenden Preise von Erdöl und Erdgas suchen Verbraucher immer intensiver nach einer brauchbaren Alternative. Holzpellets schaffen hierbei oftmals Abhilfe und werden deswegen bei den Haushalten immer beliebter.
Die vielfältigen Variationen ermöglichen es, dass nicht nur Ein- und Zweifamilienhäusern, sondern auch Mehrfamilienhäuser mit dem Brennstoff beheizt werden können.
Charakteristisch für die Pellets ist die zylindrische Form. Sie werden vorrangig von Sägewerken aus getrocknetem Restholz hergestellt. In der Regel liegt der Durchmesser der Pellets bei circa vier bis zehn Millimeter und die Länge liegt zwischen zwanzig und fünfzig Millimeter.
Unter hohem Druck erfolgt ohne Zugabe von irgendwelchen chemischen Bindemitteln die Produktion des Heizstoffes. Durch holzeigene Bindestoffe wird die Formstabilität und Beständigkeit der Pellets schlussendlich erreicht.
Bei einem Kilogramm Holzpellets liegt der Heizwert bei etwa 5kWh. Vergleicht man dies mit dem wesentlich kostenintensiveren Heizöl, erkennt man schnell, dass der Heizwert von einem Kilogramm Pellets etwa dem von einem halben Liter Heizöl entspricht.
International gibt es für die Qualität der Holzpellets verschiedene Normen, die bei der Produktion beachtet werden müssen. Diese werden in der Bundesrepublik Deutschland unter der DIN 51731 zusammengefasst.
Im Nachbarland Österreich tut dies die ÖNORM M 7135. Im Gegensatz zu zahlreichen anderen Heizstoffen haben die Pellets einen recht geringen Aschegehalt von weniger als 0,5 Prozent und eine geringe Restfeuchte von kleiner als zehn Prozent.
Damit weisen Pellets einen deutlich höheren Heizwert als andere biogene Heizstoffe auf. Dies ist auch der Grund dafür, dass sich Holzpellets ohne größere Probleme in geschlossen Räumen gelagert werden können.
Um jedoch die Heizleistung qualitativ hoch gewährleisten zu können, müssen Lagerräume trotzdem trocken sein.
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