Kaminofen und Holzverbrennung


Achten Sie beim Kauf eines Kaminofens auf einen ausreichend hohen Brennraum, der für die ideale Verbrennung von Holz notwendig ist.

Beim Verbrennungsvorgang werden cirka 83% der brennbaren Holzsubstanz zuerst in einen gasförmigen Zustand, erkennbar an den langen Flammen, umgewandelt und erst dann erfolgt die eigentliche Verbrennung.

Ein zu kleiner Brennraum würde den optimalen Vorgang dieser Verbrennung nicht gewährleisten. Regeln Sie die Wärmeabgabe des Kaminofens nicht mittels der Verringerung der Verbrennungsluftzufuhr. Das Holzgas kann dann nicht mehr vollständig ausbrennen.

Besser ist es, wenn Sie die Wärme über die Menge des zugeführten Brennholzes regeln. Also lieber öfter mal einen Scheit nachlegen und nicht gleich den Ofen „vollpacken“.

Weitere Tipps:

Damit es im Schadensfall (Brand) keine Probleme mit der Feuerversicherung gibt, sollten Sie den Kaminofen auf jeden Fall von Ihrem Schornsteinfegermeister abnehmen lassen.

Ihr Kaminofen benötigt eine ausreichende Zuführung von Verbrennungsluft. Bei der Neuinstallation von Abluftanlagen ( Lüftung im Badezimmer, Dunstabzugshaube) sollten Sie ebenfalls den Schornsteinfegermeister informieren.

Verbrennen Sie im Kaminofen kein behandeltes Abfallholz. Anhaftende Lackreste können giftige Gase freisetzten und Sie und die Umwelt gefährden.

Brennholz sollte gut abgelagert sein und eine Restfeuchte von unter 20% haben.

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