Richtiges Heizen mit Holz


Sowohl in der Politik als auch in der Wirtschaft sind Umweltfragen und Kostenprobleme ständiges Gesprächsthema und die meisten Haushalte sind auf der Suche nach Einsparmöglichkeiten, um ihren Geldbeutel zu entlasten.

Oftmals fällt da der Blickwinkel auf  die Feuerung mit Holz.  Praktizierter Umweltschutz ist nicht nur eine Frage der Umweltverträglichkeit des Brennstoffs und des modernen Heizgerätes.

Um unnötige Emissionen zu vermeiden muss der Dreiklang richtiger Brennstoff richtige Feuerstätte und Schornstein sowie richtige Handhabung stimmen. Bei richtiger Bedienung der Heizgeräte können die Emissionen bei der Verbrennung von hochwertigen Holzbriketts und Holz deutlich gesenkt werden.

Eines der wichtigsten Gebote muss deshalb lauten: Unbedingt die Bedienungsanleitung des Heizgerätes beachten! Es dürfen nur zugelassene Brennstoffe eingesetzt werden. Abfälle, Plastik, Pappen, behandeltes Holz (gestrichen, lackiert, imprägniert oder Spanplatten) usw. dürfen nicht verbrannt werden.

Man heizt mit Holz sparsam und vermeidet unnötige Emissionen, wenn man die Bedienung beachtet. Ist noch genügend Glut vorhanden, dann rüttelt man einfach die Asche ab bzw. schürt das Glutbett. Dann sollte man  ein paar Scheite Holz auf die Glut legen und den Luftregler auf Anzündstellung stellen. Wenn der Brennstoff überzündet ist, stellt man den Luftregler auf die gewünschte Wärmeabgabe ein.

Zu beachten ist, dass bei der Holzverbrennung die Luftzuführung über den Luftregler nicht zu sehr gedrosselt wird.

Jedes Grad Raumtemperatur weniger spart 5-7 % Heizenergie. Um Energie zu sparen und die Umwelt zu schonen, sollte man nur so viel Brennstoff auflegen wie gerade nötig.

Die Feuerstätten sowie die Verbindungsstücke zum Schornstein sollten regelmäßig von einem Fachmann gewartet werden. Eine mangelhafte Wartung bringt Leistungsverluste, die letztlich unnötige Emissionen bewirken.

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