Die Lagerung von Kaminholz
Der Grund dass Verbraucher sich mehr und mehr für Kamine und Holz entscheiden sind die steigenden Preise von Erdöl und Erdgas.
Diese sind bereits seit Jahren kaum mehr regulierbar. Die allgemeine Wirtschaftslage in der Bundesrepublik Deutschland verlangt von den Haushalten möglichst viele Einsparungen in allen Bereichen vorzunehmen.
Das meiste Potenzial liegt dabei wohl ohne Zweifel in den Heizmöglichkeiten. Kamine erlangen bei den Deutschen immer mehr Beliebtheit und dementsprechend auch das Kaminholz.
Um das Kaminholz bestmöglich zu lagern, sollte ein trockener und gut belüfteter Ort ausgewählt werden. Eine Hauswand mit der Ausrichtung nach Süden eignet sich dafür hervorragend. Recht bedingt hingegen eignen sich nur Kellerräume, da diese in den meisten Fällen feucht sind. In diesen sollten nur Holzscheite gelagert werden die bereits eine geringe Restfeuchte halten.
Ansonsten kommt es sehr schnell zu Schimmelbildung und unter Umständen auch zu Fäulnis. Eine möglichst gute Durchlüftung der Holzscheite ist bei der Lagerung enorm wichtig. Beim Stapeln sollte man deswegen darauf achten, dass zwischen der Rückseite des Stapels und der Hauswand etwas Luft bleibt, damit diese gut zirkulieren kann.
Desweiteren sollten Rundhölzer nicht direkt gestapelt werden, da sonst der Prozess des Trocknens erheblich verlangsamt wird. Deswegen sollten Holzstücke immer so gespaltet werden, dass eine dreieckige Form entsteht.
Weiterhin muss bei dem Stapeln beachtet werden, dass zwischen den Holzscheiten kleine Zwischenräume bleiben, damit die Luft durchströmen kann. Das Kaminholz sollte bereits vor dem Stapeln in ofengerechte Stücke geschnitten werden.
Daraus lässt sich schlussfolgern, dass keine meterlangen Stämme gestapelt werden, da hier die Feuchtigkeit wesentlich langsamer entweichen kann.
[...] Die Lagerung von Kaminholz [...]
Mit hat mal ein Kaminbauer folgenden Tipp gegeben: Um die Restfeuchtigkeit im Holz zu testen, kann man etwas Spülmittel auf den Holzscheit schtreichen und dann von der Rückseite in das Holz blasen. Durch die beim Austrocknen entstandenen offenen Kapilare würde dann die geblasene Luft durchströmen und auf der anderen Seite im Spülmittelfilm Bläschen erzeugen. Ob das nun aber wirklich funktioniert, kann ich nicht sagen. Der Kaminbauer hat sich bei meinem Holz die Luft aus den Lungen geblasen – Bläschen kamen aber keine