Raupe des kleinen Frostspanners

Latenischer Name: Operophtera brumata

Heute kroch mir eine Raupe über den Weg. Bei dem hübschen Exemplar handelt es sich um die Raupe des kleinen Frostspanners. Die Raupen sind sehr gefräßig und können beträchtlichen Schaden an Laubgehölzen verursachen.

Unsere Hainbuchenhecke im Garten scheint eine magische Anziehungskraft auf diese Raupen zu haben. Wie man an den Blättern erkennen kann, haben sich hier schon einige Raupen satt gefressen. Bei der Wahl der Nahrung sind diese Schädlinge nicht allzu wählerisch. Sie mögen auch die Blätter von Birken, Eschen, Eichen, Buchen oder Linden. Auch Obstbäume werden nicht verschont, ebenso Ziergehölze wie Hainbuchen, Rosen oder Rhododendren.

Obstbauern und Kleingärtner fürchten das massive Auftreten der Raupen, wodurch ihnen erhebliche Einbußen bei der Ernte entstehen können. Die gefräßigen Raupen laben sich nicht nur an den Blättern, sondern auch an Knospen und Früchten von Obstbäumen.

Durch das Anbringen von grünen Leimringen an den Obstbäumen kann das Weibchen an der Eiablage in den Kronen der Bäume gehindert werden.

Der richtige Zeitpunkt dafür ist ab Ende September. Grüne Leimringe sind den gelben vorzuziehen. Der Grund: die Farbe gelb wirkt anziehend auf Insekten und davon gibt es auch viele nützliche!

Im Frühjahr kann die Bekämpfung mit Pflanzenschutzmitteln auf biologischer Basis erfolgen. Hühner mögen die Raupen und sind ideale Schädlingsbekämpfer.